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Blick vom Turm - mit den Augen der Leser

Zwischen zwei Jahrhunderten ... mit dem Blick aus einem dritten

Bei amazon u.a. finden sich folgende Meinungen:

- "... Von provinziell bis weltphilosophisch ist alles auf dem höchsten Niveau, das die deutsche Sprache zu bieten hat. Ich habe mich köstlich amüsiert und bin dennoch auch nachdenklich geworden, wie wir Menschen uns immer wieder in unsere ganz individuelle Konstruktion der Welt und damit in die seltsamsten Geschichten verstricken. Die Protagonisten passen ebenso gut in eine kapitalistische Konzernspionage-Parodie, wie in das Ende der 60-er in der DDR.." Gebhard Borck, Unternehmensberater

- " ... es ist ein wunderbares Buch und ein uneingeschränktes Lesevergnügen." Andrea Schütte-Bubenik, Schriftstellerin

- " ... Das Zusammenspiel seiner gegensätzlichen Charaktere macht den Weg frei für eine einmalige Erzählung, die zwischen der beängstigenden Überwachung und Umklammerung der damaligen DDR-Bürger und den verträumten Wünschen eines Heranwachsenden schwankt." Janette Bürkle, Autorin

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" ... Eine seltene Leichtigkeit liegt über diesen wirklich fürchterlichen Dramen: Man weint nicht, man schmachtet nicht- man verliert sich einfach in diesem Buch, ohne künstliches Sentiment. Wenn man das Werk dann beiseite legen muss,(man kann ja leider nicht ununterbrochen lesen...) sind sie unterschwellig immer anwesend, diese Menschen, um die sich die Geschichte dreht." Kathi Engelmann, Autorin

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" ... Der Blick vom Turm" ist kein DDR - Nostalgie Roman. Vielmehr ist er tatsächlich ein Blick vom Turm - nämlich der nach meiner Ansicht gelungene Versuch, die Welt weiniger wertend, freundlicher und konstruktiver zu betrachten, als es einem möglich ist, wenn die Weitsicht im Alltagstrubel unter geht." Anne K. Kuhlmeyer, Autorin

Einträge ins Gipfelbuch

Mondlicht und Hexenwerk ... ..wieso Männer und Frauen perfekt nicht zueinander passen

- " ... Trotzdem mit 'Babelsberg' ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte vorliegt, ist der Roman allem voran ein großes und schönes Buch, in dem ebenso poetisch wie ironisch die Geschichte einer Jugend erzählt wird." Andrea Schütte-Bubenik, Schriftstellerin

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" ... Sollte ein Kinoliebhaber - etwa aufgrund des Titels - einen Rückblick auf die berühmte Potsdamer Filmfabrik erwarten, so wird er hier Anderes, aber auch viel Besseres finden - nämlich ein filmreifes Drehbuch in der Gestalt eines sprachlich eleganten Romans : verblüffende Bildmetaphern, spritzige Dialoge, skurrile bis hinreißende Akteure, einen temporeichen Szenenwechsel, einen hintergründigen, niemals menschenverachtenden Humor. Dem Autor ist ein erstaunlicher Grenzgang , nicht nur zwischen Ost und West, sondern zwischen Fiktion und Realität, Dichtung und Naturwissenschaft, Satire und Information glänzend gelungen. Diese fulminante " Raumzeitreise" durch Ost- und Westberlin um 1970 - und weit darüber hinaus - ist eine große Lesefreude, die ich jedem empfehlen kann." Dominique Wendland-Stindel, Germanistin

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" ... Ist dies ein DDR-Roman? Eine Frage, die der Autor gewiss oft gestellt bekommt. Und wenn man sie bejahen würde, dächte man sofort an Vergleichbares (etwa Tellkamp & Co), dächte an Staatssicherheit, Überwachung, Bespitzelung usw., aber so direkt kommt Sennewald nicht daher. Weitaus hinter- und tiefgründiger entblättert und entlarvt er diesen Staat anhand des dargestellten Personals, anhand auch von wunderbaren Metaphern, ... es scheint, als habe sich Gustav Horbel auf die Fahnen geschrieben, ein Vergnügen nie auf morgen zu verschieben, wenn man es heute schon haben kann. Er ist, in einem übertragenen Sinn der "abenteuerliche Simplicissimus" des 20. Jahrhunderts, Version Ost." Hans Zengeler, Schriftsteller